Schulwälder

Die Idee des Schulwaldes ist, dass Schüler ein ausgewähltes Waldstück - "ihr" Waldstück - unter Anleitung des örtlichen Forstamtes/dem Förster betreuen und einen Großteil der Betriebsarbeiten (Pflanzung, Saat, Wildschutzmaßnahmen) selber durchführen.

Durch praktisches Arbeiten, durch Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge und durch die Identifikation mit diesem "ihrem" Wald, lernen die Schüler den Wald und damit ihre Umwelt als schützenswertes Gut zu schätzen und zu erhalten.

Einige Beispiele von gut funktionierenden Schulwald-Projekten im Regierungsbezirk Tübingen sind:

  • der Schulwald der Realschule Münsingen: 5,2 ha der mittlerweile 30 ha Gesamtfläche wurden im April 1988 von den Schülern selber angepflanzt. Gegenwärtig sind Schüler aller Schularten von Münsingen in verschiedenen Projekten im stadtnahem Wald aktiv.
  • der Schulwald der Hauptschule Altheim/Alb: auf ca. 1,2 ha werden sämtliche Forstbetriebsarbeiten von den Schülern durchgeführt. Zusätzlich haben sie einen Waldlehrpfad und ein Feuchtbiotop angelegt.
  • das Waldtraufprojekt der Grundschule Pfronstetten: längerfristiges Konzept, dass sich mit der Anlage und Pflege eines mustergültigen Waldtraufs auf 0,8 ha befasst. Auch hier ist praktisches Arbeiten angesagt.
  • seit Herbst 2000 betreibt die Digelfelder Schule in Hayingen einen Schulwald.
  • der Schulwald "Neuhausen" von der Uhlandschule Neuhausen: schon 1965 gegründet wird der Wald heute in Form einer Wald-AG betreut