Wald- und Umweltjugendspiele

Nach Anregung eines Lehrers, der die Wald- und Umweltjugendspiele aus dem niedersächsischen Forstamt Rotenburg an der Wümme kennt, wurden die Spiele in Mössingen 1991 erstmals durchgeführt.
Seitdem sind sie jährlicher Programmpunkt des Forstamtes und aller Mössinger Schulen (Haupt-, Real-, Körperbehinderten- und Lernbehindertenschulen, Gymnasien).

In Gruppen von 7-9 Teilnehmern aus den 8. Klassen müssen die Schüler einen ca. 20 Stationen umfassenden Parcours bewältigen. Es erwarten sie Fragen und Aufgaben zu unserem gemeinsamen Umgang mit Natur und Umwelt, für die man weniger reines Wissen als einen klaren Kopf und gute Ideen braucht. Aber auch Geschicklichkeit und ein wenig Mut sind gefragt, besonders bei den Stationen wie Bogenschießen oder Rollstuhlslalom, die sowohl Spaß machen, als auch das soziale Bewusstsein fördern sollen.

Am Ende gibt's für jeden Teilnehmer einen Waldbaumsetzling und für die bestplatziertesten Gruppen Buchpreise.

Die Ziele der Umweltjugendspiele sind hoch gesteckt: Die Veranstalter hoffen, zu Umweltthemen Informationen und Problembewusstsein vermitteln zu können, sowie einen persönlichen Bezug und Aktionsanreiz zu schaffen. Nicht zuletzt sollen die Umweltjugendspiele auch ganz einfach Spaß machen, und zwar auch den Lehrern, Forstleuten und Helfern, die die Spiele vorbereiten.

Aufgabe: Autos geben gesundheitsschädliche Stoffe in die Luft ab. Nach unseren gesetzlichen Vorschriften dürfen diese ganz bestimmte Mengen pro Kubikmeter nicht überschreiten. Die Abgase müssen daher mit sauberer Luft verdünnt werden.

Wie weit kommt man mit 100 Kubikmetern Luft, wenn man diese Grenzwerte einhalten will:

- ein Auto?                                     (100 m)
- ein Fahrrad?                                (500 km)